Aus der Partnerschule ist eine BeziehungsWerkstatt geworden

Warum aus der Partnerschule eine BeziehungsWerkstatt geworden ist …

Wie können wir aus der Quelle unserer eigenen Erfahrungen schöpfen?

Und warum ist eine abgeschlossene Erkenntnis keine abgeschlossene Erkenntnis?

Meine nunmehr langjährige Erfahrung in Beratungen und Seminaren mit Paaren hat gezeigt, dass klassische Paarberatungen und Coachings nicht ausreichen, um Krisen und Probleme tiefschichtig und dauerhaft zu lösen. Es reicht auch nicht, auf kognitiver Ebene am Verhalten zu arbeiten und über Gespräche nach Lösungen zu suchen, da Körper, Geist und Psyche gleichermaßen stimuliert werden müssen, wenn sich das Erlernte festigen soll.

Jede Beziehungskrise hat ihren Ursprung in der Beziehungserfahrung zu den Eltern – deshalb macht es Sinn, dass sich der Einzelne zunächst mit seinen Beziehungserfahrungen bewusst auseinander setzt. In der biografischen Einzelarbeit zeigt sich, dass die Gründe in frühkindlichen Bindungsstörungen, unverarbeiteten Trennungen und Verlusten von Bindungspersonen zu finden sind. Nicht aufgearbeitete Mutter-und Vaterbilder belasten früher oder später jede Beziehungen, die zu Trennungen führen, und mit einem neuen Partner wiederholt werden.

Die von den Eltern unbewusst übernommene Beziehungsmuster führen dazu, dass Menschen in schädlichen Beziehungsformen bleiben, und sich nicht daraus lösen können – ebenso können viele Menschen keine seelisch tiefe Bindung eingehen, obwohl sie heiraten und eine Familie gründen. Ein Symptom kann beispielsweise notorisches Fremdgehen, ständige Affären, heimliche Liebschaften sein – oder gebrochene oder bereute Versprechen.

In der gesamten Thematik versteckt sich also eine tiefsitzende – oft unerkannte Angst – vor Nähe, die als Kind nicht nährend und gewährend, sondern als bedrohlich, einengend oder beklemmend erlebt wurde.

Angst vor Nähe macht bindungsängstlich

Das Paradoxe daran ist, dass bindungsängstliche Menschen sich trotzdem immer wieder auf die Suche nach Nähe machen, weil das dauernde Alleinsein neue Ängste erzeugt. Ständig wechselnde Liebeskontakte und Sexabenteuer, übermäßiges Arbeiten, Konsumrausch oder missbräuchlicher Alkoholgenuss, weisen auf Störungen in der menschlichen Psyche hin. Doch irgendwann kommt es zu einem inneren oder äußeren Zusammenbruch und das kann der entscheidende Wendepunkt sein!

Paare beginnen nun mal nicht als unbeschriebenes Blatt, wenn sie eine Beziehung zueinander aufbauen. Jeder bringt frühkindliche Bindungserfahrungen, übernommene Werte und Haltungen aus der Herkunftsfamilie mit, die in der Partnerschaft neu definiert werden wollen.

Beziehungsreife und echte Autonomie erlangt man innerhalb – nicht außerhalb – einer Beziehung

Krisen weisen darauf hin, dass sich etwas in der eigenen Entwicklung gestaut hat und nun aufgelöst werden möchte. Um die innere Not zu wenden ist es „not-wendig“, sein inneres Wachstum anzugehen und Veränderung nicht vom Partner zu erwarten. Unangenehme und verdrängte Emotionen verhindern ja nicht nur die Liebe zum anderen – sie behindern vor allem die Liebe zu sich selbst.

Wie jeder einzelne lernen kann, sich selbst gesunde Nähe und stabilen Halt zu geben und sich aus alten Mustern löst, ist ein zentrales Anliegen der Partnerschule gewesen und findet nun in der BeziehungsWerkstatt ihre Fortführung!

In der BeziehungsWerkstatt finden Sie heraus, wie Sie selbst ein geeigneter Partner werden.

Sie können als Paar – alleine und als Single – teilnehmen!

Wählen Sie aus folgenden Modulen aus:

  • Modul 1
  • Thema: Wer bin ich und wer bist Du?
  • Gesunde Grundbedürfnisse kennenlernen – einen eigenen Stand(punkt) einnehmen – Biografisches Thema für Einzelpersonen: Welche Beziehungserfahrungen bringe ich mit? – Die Kraft des gesprochenen Wortes – Meditative Entspannung für Paare: Halten und Gehalten werden
  • Modul 2
  • Thema: Ich sehe, höre, berühre Dich!
  • Positive Beziehungserinnerungen wecken – Herz über Kopf – Biografisches Thema für Einzelpersonen: Das Vater und Mutterbild hinterfragen – Entspannungsübung für Paare: Das Gesicht des anderen – Gespräch der Rücken – Sich Rückhalt geben
  • Modul 3
  • Autonomie und Zweisamkeit!
  • Was bedeutet Ehe – Partnerschaft – Beziehung – Alleinsein heute für mich? –  Biografisches Thema für Einzelpersonen: Wie habe ich Bindung und Autonomie bisher erlebt? – Innere Reise: Müll abladen –  Für Paare: Gelübde oder Verprechen?
  • Modul 4
  • Thema: Lebendigkeit, Sinnlichkeit und Sexualität
  • Für Paare: Dem Genuss Ausdruck geben – Das JA und das NEIN in der Liebe – Entspannungsübung: Sich Gutes tun und im Herzen aufräumen –  Biografisches Thema für Einzelpersonen: Herzheilung für Männer – Schoßheilung für Frauen – Generationsübergreifende Erfahrungen verarbeiten!

Ort: Seminarhaus Feldstiege 11, 46325 Borken – Anmeldung unter 02861 80 88 70

Termine der Module nach persönlicher Absprache – Leitung: Brigitte Hieronimus ( auf Wunsch mit Markus Lehmkuhl als Coach für Männer)

Wann: Beginn am 1. Tag Freitags um 18.00 – Ende 22.00 / Beginn am 2. Tag Samstags um 10.30 – Ende ca 16.00

Teilnahmegebühr: 450,- Euro pro Tag und Einzelperson

Ich freue mich, Sie in meinen Seminarräumen empfangen zu dürfen.