Herzlich willkommen

Herzlich willkommen

By am Sep 12, 2018 in Aktuelles | 8 Kommentare

Herzlich willkommen auf meiner Webseite!

Das „Geheimnis des Wandels“ liegt darin, erworbene Haltungen immer wieder neu zu überprüfen und dem inneren Fortschritt Platz zu machen.

Liebe Besucher,

ich möchte Sie an einer Begegnung teilhaben lassen, die mir aufgezeigt hat, wie wichtig es ist, auch die eigenen Haltungen immer wieder neu zu überprüfen, damit die eigene Würde und die der anderen Menschen gewahrt bleibt.

Kürzlich kam ich in den Genuss, mich mit dem Göttinger Hirnforscher Gerald Hüther bei einem Frühstück über unsere beruflichen Erfahrungen auszutauschen. Es war wohltuend von ihm zu erfahren, wie sich vor allem die heranwachsende Generation durch ihren Pioniergeist an zukunftsweisende Projekte wagt, was der älteren Generation in der Umsetzung oft schwer zu fallen scheint. Er habe große Freude daran, diese jungen Menschen zu begleiten.

Ich berichtete dabei auch von meinen Erfahrungen in der biografischen Arbeit, dass vor allem die Mitte Zwanzigjährigen das Lebensruder energievoll und zielstrebig in die Hand nehmen und eine Kurskorrektuer vornehmen, sobald sie verstanden haben, was sie beruflich oder privat hemmt. Die Klarheit mit der diese Generation Missstände erkennt, benennt und nach Optionen sucht, die den versperrten Weg wieder frei machen, sei beeindruckend.

Während des erfrischenden Gespräches bestätigte sich, was viele Menschen befürchten und was ihnen Mühe macht, sich ihrem Fortschitt zu widmen. Die Klarheit der Gedanken kommt aus einem klaren Geist und der inneren Bereitschaft, sich für etwas entscheiden zu können, was Sinn macht und als würdevoll betrachtet wird. Doch was wirklich Sinn macht und wie es um die eigene Würde bestellt ist, scheinen viele nicht zu wissen. Natürlich haben einige erhellende Einblicke, die eine klärende und positive Wirkung entfalten. Diese Blitzlichter können nach außen jedoch nur dann eine Wirkung entfalten, wenn man gewillt ist, die daraus gewonnen Einsichten anzunehmen und daran wachsen zu wollen. Es braucht also neben einem stabilen Willen eine klare Ausrichtung. Unklare Lebenskonzepte und unkontrolliertes Agieren, ohne zu wissen, wer man ist und worin genau die Lebensaufgabe besteht, führt zu Orientierungslosigkeit und Lebensverdruss.

Ich erzählte Herrn Hüther, dass ich in meiner Arbeit großes Augenmerk darauf lege, was diesen Mängeln und Hemmnissen zugrunde liege und festgestellt hätte, dass sich in fast allen Biografien frühe traumatisch erlebte Bindungserfahrungen verbergen, die erheblichen Einfluss auf spätere Verbundenheit und Gestaltungsfreude haben. Der Blick auf diese Wunden wäre vor allem den älteren Menschen nicht angenehm und würde sie häufig daran hindern, sich mit ihrer Lebensgeschichte auseinander zu setzen. Jüngere Menschen hingegen sind wissbegierig zu erfahren was sie geprägt hat, welche Mängel es im Bewusstsein gibt, und wie sie eigenverantwortlich mit ihrem Leben umgehen können. Ihnen sei daran gelegen, Mängel zu überwinden und setzen ihre Kräfte dafür ein. Manchmal würde ich aber meinen, dass ich zu sehr auf das Leid und den Mangel schaue.

Die Antwort von Herrn Hüther war verblüffend: „Vielleicht sind gerade Sie besonders befähigt, dahin zu schauen. Das können und wollen nicht viele aus der beratenden Zunft, weil auch da sich nicht jeder mit eigenen Mängeln auseinander setzen mag.“

Daraus entspann sich ein vertiefter Dialog und nach zwei Stunden verabschiedeten wir uns herzlich voneinander. Ich bestellt mir noch einem letzten Cappuchino, um die Begegnung nachwirken zu lassen. Was mich beeindruckte, war der Blick darauf, wie Gemeinschaft und Verbundenheit gelingen kann. Herrn Hüther zu lauschen, hinterlässt ein Gefühl von Zuversicht und Hoffnung, auch wenn er Mängel und Fehler klar anspricht. Und genau dieses Gefühl erzeugt echte Freude und Motivation, die ein Vorankommen ermöglicht.

Zeiten des Vorankommens sind deshalb auch Zeiten der Geduld und des Warten könnens. Oftmals habe ich bei mir selbst fest stellen müssen, dass ein ungestümes Voranschreiten eher hinderlich als förderlich war und mich gewundert, warum das Ergebnis nicht besonders zufriedenstellend ausfiel. Meiner inneren Haltung lag dann eher Sorge und Angst zugrunde. Doch habe ich gefühlsmäßig immer mehr verstanden, dass echter Fortschritt vor allem bedeutet, die innere Bereitschaft zu haben, auch schicksalshafte Umstände innerhalb der Biografie als wichtigen Teil der eigenen Reifwerdeung anzunehmen.

Wahrer Fortschritt verläuft deshalb selten nach Plan, sondern unterliegt einem lebenslangen Lernprogramm, das  auch vom geduldigen Wartenkönnen abhängig ist. Denn nur wer von der inneren Richtigkeit des Geschehens überzeugt ist, wird Einsichten erlangen, durch welche die Unberechenbarkeiten und Widrigkeiten des Lebens in einem neuen Licht erscheinen können. Darüber gibt die Biografie-und Trauma Arbeit Aufschluss und beleuchtet die Lebensbühne aus einer übergeordneten Perspektive, die ermöglicht sich seinen Entwicklungsaufgaben mit Mut und Zuversicht zu stellen.

Wohl jeder weiß, dass Veränderungen Bestandteil des Lebens sind, die Wachstum und Freude bereiten können; jedoch gibt es Veränderungen, die wir uns nicht unbedingt wünschen, mit denen wir aber umzugehen haben. Im Grunde sind es die uns belastenden Emotionen und inneren Dramen, die eine Lösungen verhindern und den klaren Blick vernebeln.

Es ist allzu menschlich, Störungen und Krisen weg haben zu wollen. Jemand sollte mit einem Rezept da stehen, das man nur einzulösen braucht und dann ist alles wieder gut. Schöne Vorstellung nicht wahr? Doch Sie haben sicher die Erfahrung gemacht, dass dies nicht wirklich funktioniert. Allerdings ist es ebenso menschlich, zufrieden sein zu wollen, weil Sie diesen Zustand offensichtlich kennen – sonst würden Sie nicht an etwas leiden. Das ist eine wichtige Botschaft der Krise: Sich zu dem gewünschten Zustand hin zu entwickeln!

Die Puzzlesteine der Zufriedenheit.

Es gibt zwei Grundbedürfnisse, die sich durch das gesamte menschliche Leben ziehen: Liebevolle Verbundenheit, die in Zugehörigkeit mündet und Autonomie, die sich zu einer gesunden Selbstentfaltung entwickelt.

Dazu braucht es günstige Rahmenbedingungen, die in der Herkunftsfamilie Bestand haben, in Schulen, Ausbildungen und am Arbeitsplatz gebraucht, und die in Freundschaften, Beziehungen und Partnerschaften  selbst gestaltet werden. Dazu gehört ein würdevoller Umgang mit sich selbst und im Miteinander – sowie Freude und Lust an der eigenen Weiterentwicklung, das auch dem Gegenüber den eigenen Entfaltungsraum lässt.

Seit zwanzig Jahren begleite ich Menschen jeden Alters in Ihren Lebensfragen, Krisen und Entwicklungsprozessen.  Und je älter ich selber werde, je mehr Erfahrungen habe auch ich mit eigenen Krisen gemacht und weiß, dass sich in jeder Biografie der ganz persönliche Schlüssel zur Tür der Zufriedenheit findet.

Mein Buch “ Mut zum Lebenswandel – die eigenen Erfahrungen sinnvoll nutzen“, kann Ihnen helfen, Ihre eigenen Erfahrungen der Biografie sinnvoll zu nutzen, die Puzzlesteine ins Glück neu zusammen zu stellen, um das Tor der Zufriedenheit zu durchschreiten.

So lade ich Sie herzlich ein – nicht nur in Krisenzeiten – die persönlich ausgerichtete Biografiearbeit kennen zu lernen oder an Ihrer Freudenbiografie zu schreiben.

Ihr persönlicher Gewinn: Sie finden lang ersehnte Klarheit und Orientierung – Sie empfinden ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit – und im besten Falle, kosten Sie Ihr Leben erneut von ganzem Herzen aus!

Herzlichst Brigitte Hieronimus



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Sie dieses Buch gratis – solange der Vorrat reicht

( es ist nicht mehr im Handel erhältlich)

buch

    8 Kommentare

  1. Die Website ist ein Wurf. Und dies gleich mehrfach.
    Brigitte Hieronimus ist nicht nur eine begnadete Schriftstellerin – wie sie in ihren Büchern mehrfach unter Beweis gestellt hat. Sondern ebenso eine brillante Seminarleiterin.

    Die Schülerinnen am FSB sind von ihr stets hellauf begeistert und voll des Lobes. Und ganz nebenbei bemerkt ist sie eine äusserst einfühlsame Beraterin.

    Julia Onken

    4. Dezember 2013

    • Liebe Julia,
      lieben Dank für dein Kompliment.
      Wie Du weißt, ist es mir eine große Freude am Frauenseminar tätig zu sein.
      Meiner Berufung bin ich auch durch Deine vielen Inspirationen näher gekommen und konnte das Schreiben und Lehren bei euch verwirklichen. Gerne begleite und betreue ich die Schülerinnen am FSB weiter und freue mich auf die neuen Themen, die wir gemeinsam anbieten werden.
      Herzlichst
      Brigitte

      Brigitte Hieronimus

      4. Dezember 2013

  2. Brigitte Hieronimus habe ich zum ersten Mal getroffen, als sie uns am Frauenseminar in Bodensee FSB das Modul „Biografiearbeit“, welches Bestandteil der Ausbildung zur dipl. Psychologischen Beraterin FSB ist, vorgestellt hat. Bereits damals habe ich gestaunt über ihren Wissensschatz, gepaart mit grosser Warmherzigkeit. In einer persönlichen Arbeit an meiner Geschichte mit ihr sowie während eines von ihr geleiteten viertätigen Biografieseminars vergangenen Monat erscheint vieles heller, verständlicher. Versöhnung zieht ein ins Leben und neue Sichtweisen und Perspektiven eröffnen sich.

    Brigittes Buch „Vom Glück der Schlaflosigkeit“ habe ich eben entdeckt – und bin bereits verliebt in diesen Schatz. Mit einer wunderbaren Leichtigkeit spricht sie die so wichtigen Aspekte des Menschenlebens an und macht Lust darauf, zu hinterfragen – toll!

    Barbara Castioni, Schülerin am FSB

    Barbara Castioni

    7. Dezember 2013

    • Liebe Barbara,
      vielen Dank für deine Wertschätzung.
      Mich freut deine Begeisterung und ich hoffe, dass du noch viele Schätze in meinem Buch heben wirst.
      Wir sehen uns sicher bald wieder am Frauenseminar.
      Alles Liebe
      Brigitte

      Brigitte Hieronimus

      7. Dezember 2013

  3. Liebe Brigitte
    WOW – deine neue Website ist G E N I A L.
    Viel Kraft steckt da drin und deine Person! Auch Liebe.
    Ich umarme dich Francesca

    Francesca

    15. Dezember 2013

  4. Und dann sagte Brigitte: „Erkennst Du das Muster?“ Und ich erkannte…….
    Mir fiel eine riesige Last von den Schultern, die ich mehrere Jahrzehnte getragen hatte und Du schafftest es in etwa 10 Stunden, mich von meinen Schuldgefühlen zu befreien. Ich bewundere Deine analytischen Fähigkeiten und Deine Gabe, mir mein Leben zu erklären. Das Eintauchen in meine 7er-Zyklen, das Aufzeigen der Interdependenzen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist Dir mit mir methodisch zweifelsfrei gelungen. Jetzt kann ich meine Herkunft und die meiner Vorfahren endlich verstehen und mich selbst besser ertragen. Ich kann mir verzeihen.

    Michael

    15. November 2015

    • Lieber Michael, ich danke dir herzlich für Dein Vertrauen. Es war mir eine Freude, teilhaben zu dürfen, wie beharrlich Du Dich mit den zurückliegenden biografischen Themen beschäftigt hast. Dein Mut, sich in der späten Lebensphase damit auseinander zu setzen, wurde also reich belohnt. Und was kann es Besseres geben, als unbelastet die nächste Lebensstufe zu erklimmen und den neu angelegten Lustgarten auf einer reifen Ebene zu genießen? Ich wünsche Dir viel Freude auf deinem Weg …

      Brigitte Hieronimus

      15. November 2015

  5. LIebe Brigitte Hieronimus,
    ich habe heute Ihr Buch im Briefkasten gefunden und es auch gleich von vorne bis hinten gelesen.
    Da ich selbst Jahrgang 1957 bin, konnte ich mich in vielen Ihrer Schilderungen dieser Generation wiederfinden. Auch hat mich Ihr Buch angeregt, mir die Fragen zu stellen, welcher Lebenswandel mir im nächsten Lebensjahrzehnt wohl noch bevorsteht. Ihr Buch öffnet den Blick für das Besondere wie das Übergreifende im Leben eines Menschen.
    Ich werde das Buch gerne als Ansichtsexemplar in meiner Praxis auslegen.
    herzlichen Gruß
    Franz Ruppert

    Franz Ruppert

    28. März 2016

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